Hart gekämpft, Podestplatz knapp verpasst
Nach zweimonatiger Sommerpause kehrte der GT World Challenge Europe Endurance Cup vom 29. bis 31. August auf die Rennstrecke zurück. Für Herberth Motorsport sollte das Wochenende auf dem Nürburgring einer echten Achterbahnfahrt gleichen. Am Ende verpassten Tim Heinemann, Joel Sturm und Rolf Ineichen das Podest als Vierte im Gold Cup nur knapp.
Dass der bayrische Rennstall in der Eifel ein Wörtchen um die Podestplätze mitreden will, zeigte die Mannschaft bereits am Samstag. So setzte Tim Heinemann im Freien Training die schnellste Zeit im gesamten Feld. Im Pre-Qualifying sicherten sich Heinemann, Sturm und Ineichen darüber hinaus den zweiten Platz in ihrer Klasse.
Ernst wurde es dann am Sonntag, doch im Qualifying konnte das Trio nicht ganz an die starke Leistung anknüpfen. Am Ende stand Startplatz sieben im Gold Cup zu Buche. Die Teamkollegen Ralf Bohn sowie Alfred und Robert Renauer im Porsche 911 GT3 R #91 sicherten in der Qualifikation Rang fünf im Bronze Cup.
Im Rennen am Sonntagnachmittag mussten beide Crews dann vor allem Kampfgeist zeigen. Im mit 61 GT3-Fahrzeugen besetzten Feld waren enge Zweikämpfe und Rad-an-Rad-Duelle an der Tagesordnung. Heinemann, Sturm und Ineichen im Porsche #92 hielten sich über die Distanz hinweg im Bereich der Podestplätze – eine Strafe machte die Hoffnungen auf den Sprung aufs Treppchen letztlich allerdings zunichte. Bohn, Renauer und Renauer beendeten den Lauf auf Position sieben in ihrer Klasse. „Ich habe gemischte Gefühle“, resümiert Heinemann nach dem vorletzten Saisonlauf. „Rang vier ist kein schlechtes Ergebnis, aber ein Podestplatz wäre auf jeden Fall drin gewesen. Diesen verpasst zu haben, ist ernüchternd.“
Das Finale des GT World Challenge Europe Endurance Cup ist vom 10. bis 12. Oktober in Barcelona terminiert. Zuvor steht für Herberth Motorsport der Lauf der Intercontinental GT Challenge (12. bis 14. September) im japanischen Suzuka an.
